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Die letzten Wochen…


Marco, 07.11.2009  Tags:   

Nun ist schon wieder viel Zeit vergangen und der kleine Jonah wohnt schon fast 16 Wochen bei uns.

Alle, schon in älteren Beiträgen genannten Anstrengungen, Jonah zu helfen, waren nicht hilfreich. Bis zu dem Tag, an dem wir einen Termin bei einem neuen Orthopäden hatten, den uns unsere Physiotherapeutin besorgt hat. Er konnte den Atlaswirbel schlussendlich einrenken. Seine Schreiattacken sind deutlich weniger geworden, was das Zusammenleben mit ihm wesentlich einfacher macht. Jetzt mag Jonah auch kuscheln und spielen. Er entdeckt in kürzester Zeit seine Umgebung und fordert es von uns ein, dass wir uns ununterbrochen mit ihm beschäftigen, damit er die versäumte Zeit wieder einholen kann.

Obwohl er jeden Morgen etwas eher den Tag begrüßt, sind wir wahnsinnig froh, dass der Arzt uns nun helfen konnte und wir kein “3-Monats-Koliken-Kind” hatten, sondern er sich wirklich wahnsinnig quälen musste in der kurzen Zeit seines Lebens.

Weiterhin hat Jonah wenigstens etwas von seiner Mama geerbt: Er ist super kitzelig. Wenn man ihn an den Füßen oder den Rippen kitzelt, windet er sich wie ein Krokodil und lacht sich halb schlapp, so richtig mit Kichern und allem drum und dran. Eigentlich dachte ich, dass Babys das erst später machen, aber Jonah ist eh ein sehr freundliches und aufgeschlossenes Kind, das jeden anlächelt. Am liebsten aber Männer mit Bart. :-)

Ein weiterer Pluspunkt an seiner momentanen Verfassung ist, dass er allen Leuten eine Klinke ans Bein quatschen kann. Geräusche und Laute wie “öre”, “hmmm”, “lilu”, “aaaaeeeehhhhooo” machen die dunkle Jahreszeit doch viel lustiger. Man muss die Zeit mit so einem kleinen Wesen einfach genießen, auch wenn es anstrengend ist und wir auch sehr schlechte Tage zwischendurch haben. Aber die schlimmen Erinnerungen an die vielen Schmerzen kann man aus Jonahs Kopf eben nicht so schnell auslöschen.

Tja, was ich nun abschließend sagen kann, ist, dass ich vorsichtig bin, was meine Arztwahl angeht und ich nur noch auf mein Herz- und Bauchgefühl höre, wenn ich der Meinung bin, dass es jemandem schlecht geht. Vielleicht sollten sich alle anderen ignoranten Ärzte überlegen, ob sie den richtigen Beruf erlernt haben. Wir aber haben es geschafft und freuen uns über jede Zeit, die Jonah nicht schreien muss und wir mit ihm Spaß haben können.


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Janina & Marco HILLEBRECHT
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