Das erste Weihnachtsfest ist morgen!
Heute ist nun der 23.12., der letzte Tag vor unserem ersten Weihnachtsfest als kleine Familie. Die Vorweihnachtszeit war nur stressig und voller Angst um den kleinen Mann und heute, am 23. haben wir gelernt, dass man noch weniger weiß, wo man hingehen soll, wenn etwas passiert.
Aus welchem Grund muss man heutzutage wissen, welche Diagnose zu erstellen ist, wenn man krank ist? Aus welchem Grund muss an allen Ecken und Enden gespart werden, so dass nicht einmal mehr Zeit bleibt, kleine Menschen so zu pflegen, wie es nötig ist, damit sie nicht in ihrem eigenen Erbrochenen festtrocknen? Und weshalb gibt es immernoch Menschen, die einen weißen Kittel tragen und meinen, damit hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen? Liegt es daran, dass wir “Wessis” sind? Sind wir die einzigen Eltern, die Fragen haben und vor allem aber: es nicht aushalten, wenn das eigene Kind nicht zu Hause ist?
Fakt ist, dass Jonah nicht ausreichend genug untersucht wurde und ein so langer Aufenthalt im Krankenhaus nicht nötig gewesen wäre.
Die Vorwürfe, dass wir ihn falsch ernähren, müssen wir uns auch nicht gefallen lassen, weil es einfach nicht wahr ist.
Hier zu Hause hat der kleine Mann seine Ruhe und genug Aufmerksamkeit und vor allem aber kann er immer Liebe und Zuwendung bekommen, wenn er sie benötigt.
Es bleiben allerdings immer weiter Fragen und vor allem aber Unzufriedenheit, die das Weihnachtsfest ziemlich eintrüben. Trotz allem aber werden wir nun morgen mit Jonah gemeinsam den Baum schmücken, ihm Geschenke zeigen und einen schönen Tag mit ihm verleben.